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Getreidefreie Fütterung, Rohfütterung ausschließlich aus Fleisch - Mythen, Wahrheiten, Vorteile, Nachteile

 

Nichts ist so starkt diskutiert wie dieses Thema. In der Werbung wird geworben, dass ein reines Produkt aus Fleisch mit hohem Eiweweißanteil das Beste für unsere Hunde und Katzen ist. Das ist aber leider auch nur ein Teil der Wahrheit.

 

Wann sollte man Futter mit hohem Eiweißanteil nicht füttern ?

- Bei älteren Hunden (ab 7 Jahre), die hohe Konzentrationen an Eiweiß nicht benötigen. In diesem alter stellt sich der ganze Stoffwechsel um und auch die Niere arbeitet nicht mehr auf Hochtouren, somit kann das Eiweiß, in der Leber umgewandelt in Harnsäure nicht mehr vollkommen abgebaut werden und reichert sich in Blut und Gelenke an.

 

- Bei Hunde und Katzen mit Gelenksproblemen, Gelenkentzündungen, sprich Arthrosen (Gicht, Rheuma). Eine zu hohen Konzentration an Harnsäure im Blut verschlechtert die Spymptomatik. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass Gicht bei vegetarisch lebenden Hunden/Katzen kaum vorkommt. Hier ist es daher ratsam auf ein vegetarisches Produkt umzusteigen, oder zumindest ein Futter mit weniger (Eiweiß) Fleisch und hohem glutenfreien Getreidesorten (Reis, Quinoa, Amaranth) zu verfüttern.

MAIS ist im übrigen hier die schlechteste Getreidesorte überhaupt!! Sie übersäuert das Blut am meisten. Also Finger weg vom maishaltigen Futter

 

- Bei Niereninsuffizienz, Nierensteine, Diabetes mellitus, hämolytischen Anämien, Leukämie, Krebserkrankung (bzw. Chemotherapie oder Bestrahlung). Mit einem nahezu vegetarischen Produkt ist man hier am Besten bedient. Oder zumindest sollte das Produkt einen hohen Anteil an Fasern (Gemüse), bzw. Kartoffeln, Reis oder anderes glutenfreies Getreide.

 

- Mit den Jahren kann sich bei einigen Hunden eine Überempflindlichkeit gegen zu viel Eiweiß bilden. Dies macht sich bemerkbar in plötzlichem Durchfall und erbrechen. Dies könnten schon ein Anzeichen sein, dass die Niere oder Leber mit zu viel Eiweiß überfordert ist und es nicht mehr verarbeiten kann. Hier empfiehlt es sich auf ein Produkt mit weniger Eiweiß (Fleisch) und höherem Anteil an glutenfreiem Getreide wie Reis, Quinoa, Amaranth umzusteigen.

Zusammengefasst: zuviel ist zuviel. Wer glaubt, seinen Hund ausschliesslich mit Fleisch unter Zugabe von Vitaminen füttert, der steht leider im Irrtum.Langfristig wird Leber, Galle und auch Niere damit geschädigt.

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung mit Fleisch/Fisch, glutenfreiem Getreide, sowie frischem oder leicht gedünstetem Gemüse ist die ideale Kost für unseren Hund.

 

Wie entsteht die Harnsäure ?

Harnsäure entsteht in der Leber. Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels und wird zu zirka 80 Prozent über die Nieren ausgeschieden. Täglich fallen etwa 200 g Harnsäure im Körper an, einerseits bedingt durch Purinzufuhr über die Nahrung (vor allem Fleisch, Innereien), andererseits durch körpereigene Produktion.

 

Weiterführende Studien zum Thema (Englisch)

- Mythen über die Fütterung von Futter mit hohem Eiweiß/Proteingehalt

- Effekte über die Fütterung von Futter mit hohem Proteingehalt und Nierenfunktion

- Hoher Proteingehalt/Eiweißgehalt in Katzenfutter

- Studie über die Verfütterung von hohem Protein/Eiweißgehalt bei schnellwanchsenden Hunden (Doggen)

 


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