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Probleme mit Gluten in Tierfutter

Haustiere, die eine Glutenunverträglichkeit haben und mit glutenreicher Nahrung gefüttert werden, neigen oft zu Problemen, die von leichten Irritationen (Hautjucken, Pusteln, Schuppen, usw.) bis hin zu heftigen allergischen Reaktionen führen können (Durchfall). Glutenfrei ist ein Schlagwort, bzw. wird dies als Verkaufsargument genutzt und heisst im Grund genommen nichts anderes als frei von Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Einkorn, Triticale, Kamut, Gerste, Emmer, Bulgur, Malz, Grünkern, Hafer.

Gluten sind besonders in Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Einkorn vorhanden. Diese Zutaten sollten daher bei Glutenunverträglichkeit im Hunde- und Katzenfutter Ihrer Wahl nicht enthalten sein, wenn man die Gesundheit des Tieres stets im Auge behalten will. Ein großes Problem ist auch, dass allgemein in der Lebensmittelindustrie oftmals scheinbar glutenfreie Nahrung auf den Markt gebracht wird, bei der jedoch manchmal trotzdem Gluten enthalten sind. Diese werden nämlich des Öfteren bei Fertigprodukten oder bei schon verarbeiteten Lebensmitteln verwendet, um die Aromastoffe besser zur Entfaltung bringen zu können oder sie werden als Emulgatoren oder Geliermittel verwendet. Diese Inhaltsstoffe sind oft erst auf den zweiten Blick erkenntlich.

Was sind überhaupt Gluten? Gluten werden oft auch als Klebereiweiß bezeichnet, da sie ein Gemisch sind, das zu 90% aus Eiweiß besteht. Die Haupteigenschaft von Gluten lässt sich gut durch die Beimischung von Wasser zu Mehl darstellen, denn dabei entsteht eine zähflüssige und klebrige Masse. Nur durch diese Reaktion wird es möglich Brot zu backen, das in seiner Form bestehen bleibt. Doch trotz dieser positiven Eigenschaft von Gluten, können sie bei einer Unverträglichkeiten Entzündungen der Darmschleimhaut hervorrufen.

Es gibt jedoch unzählige Möglichkeiten Hunde und Katzen auch glutenfrei zu ernähren.

Welche Getreide, bzw. andere Lebensmittel sind glutenfrei ?

Glutenfrei sind Reis (Wildreis), Mais, Hirse (Teff), Buchweizen (Heidekorn), Quinoa, sowie Amaranth. Geeignet sind außerdem Soja, Kastanienmehl, Kartoffelmehl, Maniok, Topiak, Kichererbsenmehl sowie Ölsaaten (z.B. Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen).
Von Natur aus glutenfrei sind Obst, Gemüsse, Hülsenfrüchte, Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Wild, Geflügel, alle Öle sowie Eier.

Eine Übersicht über glutenfreies Hundefutter und Katzenfutter für eine bessere Verträglichkeit bei Unverträglichkeit ist weiter unten dargestellt.

Aber nicht nur Gluten können bei Unverträglichkeit das Wohlbefinden beeinträchtigen, die Qualität der Tiernahrung hängt auch im Wesentlichen von den verarbeiteten Rohstoffen und der Zusammensetzung des Futters ab.




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