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Der ÖKV nimmt Stellung: Verbot der sportlichen Schutzarbeit – Nein Danke!

Wien (OTS) – In ihrer Regelungswut beschäftigt sich nun die Wiener Stadtregierung unter Anleitung von Stadträtin Ulli Sima auch mit einem Verbot der Schutzarbeit. Ohne jegliches Wissen um das Verhalten der Hunde wird die Schutzarbeit einem “Scharfmachen” der Hunde gleichgesetzt. In den Augen manch ahnungsloser Politiker kommt es
durch die Schutzarbeit zu einer verantwortungslosen Steigerung der Aggression und Erhöhung der Gefährlichkeit der Hunde.

Bei dem im auf rund 500 Ausbildungsplätzen in Österreich Sportschutzdienst ist aber genau das Gegenteil der Fall:

- vor Beginn der Ausbildung werden Nervenfestigkeit und soziale Verträglichkeit überprüft;
- der Hund muss absoluten Gehorsam haben;
- der Hund wird nur an dem aus Jute bestehenden Ärmel ausgebildet;
- der Schutzdienst wird nur auf Ausbildungsplätzen mit der für den Hund gewohnten Umgebung (künstliche Hindernisse und Verstecke) durchgeführt und
- der Sporthelfer macht immer die antrainierten Bewegungsmuster.

Der Hund erkennt durch Geruch des Schutzärmels und die stereotype Abhaltung des Sportschutzes die an ihn gestellten Anforderungen.

Die Ausbildung im Sportschutz geschieht ausschließlich unter Anleitung der gesetzlich anerkannten ÖKV-Trainer. Der Sportschutz wird nach genau geregelten Wettkampfreglements durchgeführt und durch fachkundige  ÖKV-Leistungsrichter geprüft.

Es gibt keine vernünftigen Gründe für ein gesetzliches Verbot des im ÖKV durchgeführten Sportschutzes. Der ÖKV spricht sich daher mit Nachdruck gegen Einschränkungen aus.

Durch den ÖKV dagegen wird der Zivilschutz strikt abgelehnt:

- Die Reizauslösung für Beute- bzw. Aggressionsverhalten ist an keinen bestimmten Ort gebunden
- der Schutzhelfer trägt keinen Schutzärmel, sondern nur einen für den Hund nicht erkennbaren Unterziehschutz
- der Schutzhelfer tritt in normaler Bekleidung auf.

Der ÖKV fordert, dass der Zivilschutz klar geregelt und nur in der Diensthundeausbildung (Polizei, Bundesheer usw.) ausgebildet werden darf.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Kynologenverband
Siegfried Marcus Straße 7, 2362 Biedermannsdorf
Tel: 02236/710 667
Homepage: www.oekv.at
Email: office@oekv.at

Quelle: OTS 11.03.2010

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Ca de Bestiar

Name: Briard

Andere Namen: Perro de pastor Mallorquin, Chien de berger de Majorque, Mallorca-Schäferhund, Majorca Shepherd Dog

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: schwarz

Widerristhöhe: 62-73 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 10-13 Jahre

Gewicht: ca. 40 kg

Verwendung: hervorragender , arbeitet bei großer Hitze ebenso gut wie bei Kälte. Wird meist zum Schutz von Haus und Hof eingesetzt

Charakter: leidenschaftlich, mutig, unabhängig und unkompliziert, arbeitswillig. Gehört in Hundeerfahrene Hände. Benötigt viel Bewegung und körperliche Auslastung

Krankheiten: -

Recht viel bekannt über den Ursprung dieser Rasse weiß man nicht. Bekannt ist jedoch, dass der seit jeher die Gehöfte auf den Balearen bewacht hat sowie als für Rinderherden eingesetzt wurde, wofür er wegen seiner Größe gut geeignet war. Eingekreuzt sollen neben heimischen auch importierte Hütehunde worden sein. Noch Anfang vergangenen Jahrhunderts war der Mallorca-Schäferhund weit verbreitet, nach dem Zweiten Weltkrieg wäre er fast ausgestorben. Liebhaber setzten durch, dass 1975 der erste Rassestandard festgelegt wurde. Die FCI-Anerkennung erfolgte 1982.

Der Ca de Bestiar, im Deutschen Mallorca-Schäferhund genannt, ist ein sehr kräftiger Hund mit urtümlichem Aussehen. Es gibt ihn in den Varietäten Kurz- und Langhaar, die Farbe des Fells mit dichter Unterwolle ist schwarz. Die dreieckigen, geknickten Ohren sind seitlich angesetzt.

Der Ca de Bestiar ist ein arbeitswilliger Hund, der mutig und selbständig agiert und gerne unabhängig handelt. Seiner Familie ist er treu ergeben, Fremden oder Artgenossen hingegen ist er oft weniger zugetan. Er besitzt einen starken Schutztrieb.

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Bouvier des Flandres

Name:

Andere Namen: ,

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: grau, gestromt oder schwarz gewolkt

Widerristhöhe: 59-68 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 12-14 Jahre

Gewicht: ca. 27-40 kg

Verwendung: , , , , Familienhund

Charakter: anhänglich, guter Schutzinstinkt, ausgeglichener Charakter, ruhig, gelehrig, treu, mutig, blitzschnell, eigenwillig. Benötigt Auslauf und Beschäftigung, sowie eine Kräftige Hand und Konsequente Erziehung. Neigt zur Sturrheit.

Krankheiten: HD

Wie es der Name erkennen lässt, stammt der Flandrische Treibhund aus den belgischen und französischen Landesteilen Flanderns, die von keiner natürlichen Grenze getrennt sind. Die Vieh- und Ochsentreiber in Flandern benötigten gute Hunde für die Führung ihrer Herden und verwendeten zur Zucht die in ihrer Gegend vorhandenen Hunde einzig auf Grund ihrer physischen und charakterlichen Vorzüge, die der heutige Bouvier des Flandres geerbt hat.

Als Urväter der Rasse werden Mastiffs gehandelt, die während des niederländischen Unabhängigkeitskrieges von Franzosen in Flandern zurückgelassen wurden. Der Standard der Rasse wurde 1920 festgelegt.

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Berger de Picardie

Name:

andere Namen:

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: grau, grau-schwarz, grau mit schwarzem Widerschein, grau-blau, grau-rot, hell- oder dunkelfalb oder die Mischung dieser Farben.

Widerristhöhe: 55-65 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 10 Jahre

Gewicht: ca. 30-32 kg

Verwendung: Familien- und , , .

Charakter: sehr selbstständig, eigenwillig. Nicht immer lernwillig, daher benötigt er eine kräftige Hand und viel Konsequenz und Geduld  in der Erziehung. Ein Garten sollte nach Möglichkeit vorhanden sein.

Erbkrankheiten: HD (Hüftgelenkdysplasie)

Folgt man den Spuren des Berger de Picardie, dieses „verlorenen Sohnes“ der französischen Kynologie, so scheint es oft, als läge der Nebel seiner Heimat auch auf den verworrenen Pfaden seiner Geschichte.
Man sollte jene Spekulationen beiseite lassen, die die Abstammung des Picard von den keltischen Hunden des 9. Jahrh. v. Chr. damit belegen wollen, daß sie auf das Vorkommen rauhhaariger Hunde längs der Invasionswege der Kelten verweisen. Sie werden begründet durch den „struppigen“ altdeutschen Schäferhund, südlich daran anschließend die rauhbaarigen Hollandse Herdershonde und die belgischen Laekenois, gefolgt dann vom Picard und noch weiter südlich im Limousin, ja selbst in Spanien und im marokkanischen Rifgebirge durch namenlose Hundepopulationen gleicher Fellstruktur. – Läßt man also diese unsichere Beweisführung außer acht und wendet sich den seriösen Kynologen des 19. und 20. Jahrhunderts zu, so erhellt sich die Geschichte des picardischen Hütehundes zögernd und nur unvollständig.

Während der vergangenen Weltkriege wurde die Rasse sehr stark dezimiert. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg lag kaum noch Zuchtmaterial vor. Der heutige Berger de Picardie weist aus diesem Grund ein sehr hohes Inzuchtpotential auf.

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