Tag Archives: Hütehund

Deutscher Schäferhund

Name:

Andere Namen:

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: gelb, braun, mit schwarzem Sattel. Schwarz mit gelbem oder weißem Abzeichen an Brust. Grau/schwarz

Widerristhöhe: 55-65 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 10-12 Jahre

Gewicht: ca. 22-40 kg

Verwendung: Hütehund, , , , Gebrauchshund (Diensthund, , , , , , )

Charakter: intelligent, ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, belastbar. Lernwillig, benötigt eine fortdauernde konsequente Erziehung mit viel Geduld mit positiver Verstärkung und Verständnis. Benötigt eine körperliche und geistige Beschäftigung, z.B. und viel Bewegung.

Erbkrankheiten: HD, ED, Allergien. Darüber hinaus kann auch das Kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit, auftreten, sowie Pankreasinsuffizienz, Schäferhundpyodermie, Schäferhundkeratitis, degenerativer lumbosakraler Stenose und Herzvergrößerungen.

Die Geburtsstunde des Deutschen Schäferhundes schlug Ende des 19. Jahrhunderts, als der königlich-preußische Rittmeister Max Emil Friedrich von Stephanitz aus Grafrath seine Idee verwirklichte, einen Traumhund zu erschaffen, perfekt zugeschnitten auf ein Leben als Gefährte und Helfer des Menschen. Er fertigte einen Standard, der bis heute für den Deutschen Schäferhund Gültigkeit hat und kaufte sich einen Herdengebrauchshund, den jungen Hektor vom Linksrhein, den er später in “Horand von Grafrath” umbenannte. Horand trägt die Nummer 1 im neu eröffneten Zuchtbuch. Inzwischen sind es über 2 Millionen Deutsche Schäferhunde, und eine knappe halbe Million Mitglieder in 60 Ländern der Welt werden von der Vereinszentrale, die heute ihren Sitz in Augsburg hat, betreut, davon über 100.000 in Deutschland.

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Collie (rough, smooth)

Name:

Andere Namen: , , Schottischer Schäferhund

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: zobel-weiß (sable-white), tricolor (überwiegend schwarz-weiß mit tan) und blue-merle.  Eine Sonderform ist der Weiße Collie, der bisher nur im amerikanischen Standard anerkannt wird.

Widerristhöhe: 51-61 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 12 Jahre

Gewicht: ca. 18-29 kg

Verwendung: , ,

Charakter: freundlich, intelligent, gehorsam. Leicht erziehbar

Krankheiten: Collies reagieren auf bestimmte Medikamente (z.B. Ivermectin) extrem empfindlich (MDR1-Defekt), sind anfällig für HD und Augenerkrankungen (CEA, PRA), vereinzelt treten auch Epilepsie, ein empfindlicher Magen-Darm-Trakt und Geräuschempfindlichkeit auf. Collies zeigen darüber hinaus ein gehäuftes Auftreten der Dermatomyositis, einer genetisch bedingten Haut-Muskel-Erkrankung bei Junghunden.

Der Collie ist eine sehr alte Rasse, in Schottland kennt man diesen Schäferhund seit dem 13. Jahrhundert. Es wird vermutet, dass er von Herdenschutzhunden der Angeln und Sachsen abstammt. Seinen Namen verdankt er den Schafen, die er in den Hochmooren bewacht hat: Die zweifarbigen Tiere wurden Colleys genannt. Queen Victoria entdeckte ihre Vorliebe für diese Rasse und förderte die Zucht, ihre Nachkommen führten die Tradition fort und sicherten so den Fortbestand der alten Rasse. 1840 wurde in England der erste Collie Club gegründet, der Rassestandard wurde 1881 erstmals festgeschrieben.

Es gibt verschiedene Varianten des Collies: Der Rough- oder Langhaar-Collie ist ausgesprochen elegant in seiner Erscheinung und hat ein dichtes Fell mit seidig weichem Unterfell. Er ist selten schwerer als 25 kg. Der amerikanische Collie ist etwa 5 kg schwerer und hat eine längere Nase, der Kopf wirkt insgesamt schmaler als bei den anderen Linien. Er wird in insgesamt acht Farbvarianten gezüchtet. Der Smooth Collie hat hartes und kurzes Haar und ist deutlich kräftiger als die langhaarigen Linien.

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Ciobanesc Românesc

Name:

Andere Namen: Ciobănesc Românesc, , ,

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: weiß, hellgelb, hellgrau, weiß mit grauen Flecken

Widerristhöhe: 56-73 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 12 Jahre

Gewicht: ca. 30-40 kg

Verwendung: , ,

Charakter: nicht als geeignet. Sehr selbstständig, starken Eigensinn. Wie alle Hirtenhund große Wach- und Verteigungsbereitschaft.

Krankheiten: -

Der Ciobanesc Romanesc Carpatin wurde aus einer Rasse gezüchtet, die nur in der Donauregion der Karpaten existiert. Seit Jahrhunderten war das wichtigste Zuchtkriterium die Gebrauchstüchtigkeit; die Charaktermerkmale dieses Hundes sind so bis zum heutigen Tag unverändert erhalten geblieben.
Der erste Standard wurde 1934 vom Nationalen Institut für Zootechnik erstellt und 1982, 1999 und 2001 von der Rumänischen Kynologischen Vereinigung jeweils auf den neuesten Stand gebracht, deren Technische Kommission den Standard am 30.03.2002 dem von der F.C.I. vorgegebenen Schema anpaßte.

Der Mioritic ist etwas kleiner als der Carpatin, ca. 60 bis 65 cm. Der Name ist rumänisch und bedeutet kleines Schaf. Kennzeichnend ist ein wuscheliges Fell – auch im Gesicht, sowie ein deutlicher Bart unter dem Kinn. Die Grundfarbe des Fells ist weiß, kommt jedoch in allen Nuancen von gelblich, bräunlich bis hellgrau, teilweise mit farbigen Abzeichen vor.

Bukovina

Bucovina

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Briard

Name:

Andere Namen: Vlaamse Koehond, Flandrischer Treibhund

Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: Braun, Grau, Blau, aber kein Weiß

Widerristhöhe: 56-68 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 12-14 Jahre

Gewicht: ca. 25-35 kg

Verwendung: , , , , Turniersport (),

Charakter: hasst es alleine zu sein, ausgeglichenes Wesen, temperamentvoll, eigensinnig, intelligent, wachsam. Benötigt eine kräftige Hand und konsequente Erziehung.

Krankheiten: HD, Agenkrankheiten (PRA und CEA), MDR1-Defekt

Der stammt aus dem französischen Flachland. Die Vorfahren waren vermutlich die Rassen Barbet und Picard sowie Hof- und Bauernhunde aus dieser Region. Namentlich genannt wird die Rasse “Chien de ” erstmals 1758 in einem Werk von M. de Buffon. Es dauerte aber noch bis 1896, bis der Briard auch offiziell als eigenständige Rasse anerkannt wurde.

Der Berger de Brie – besser bekannt unter dem Namen Briard – ist ein mittelgroßer und kräftiger Hund mit langem gewelltem Fell, das in verschiedenen Farben (Braun, Grau, Blau, aber kein Weiß) vorkommt. Charakteristisches Kennzeichen dieser Rasse: Das Haar ist “gedreht”. Außerdem hat der Briard an den Hinterläufen doppelte Afterkrallen. Auch an den Vorderläufen können  an der Innenseite zwei Krallen vorhanden sein. Dieser Hund hat einen kräftigen Kopf mit einem Kinnbart, einem Schnauzbart und auffälligen Augenbrauen.

Ein Berger de Brie will seine Familie um sich haben und alles mit ihr gemeinsam machen – dieser Hund will auf seine Menschen aufpassen. Es liegt in seiner Natur, er ist ein Hirtenhund. Ansonsten ist er verspielt, freundlich und intelligent und natürlich auch wachsam. Gehen Sie ruhig einen Kaffee trinken, dieser Hund wird Ihre Kinder nicht aus den Augen lassen. Eigentlich ist er auch von ausgeglichenem Wesen, doch wegen seiner angezüchteten Schutzeigenschaften kann er manchmal Probleme mit anderen Hunden bekommen.

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