Category Archives: Vögel & Exoten

Micromed Augenpad, Ohrenpad

Soeben neu bei uns eingetroffen: Augenpad/Ohrenpad. Die Reininungspads sind aus einer mit Silberionen imprägnierten Microfaser hergestellt. Silberionen haben eine antibakterielle Wirkung. Sie töten Bakterien ab und beugen somit Entzündungen vor. Augenpad/Ohrenpad sind für alle Tiere geeignet.

/Ohrenpad können Sie bequem bei uns im Onlineshop bestellen.

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Tierwelt Herberstein – begehbare Vogelvoliére eröffnet

Stubenberg  – Der oststeirische Zoo eröffnet den Saisonbeginn mit einer neuen Anlage, die rund 50 afrikanische Vögel beheimatet. Die Gäste erwartet ein besonderes Erlebnis: sie können sich in der 185 m2 großen Außenanlage unter den Vögeln frei bewegen! Starkoch Hans-Peter Fink ist Patenonkel der Prachtfinken und bekocht die Eröffnungsgäste!

Die Anlage umfaßt zwei getrennte Volieren mit insgesamt 70 m2 Innenraum und 200 m2 Außenanlage, welche durch ein Netz begrenzt ist. Die Baukosten betragen EUR 220.000,–. “Der Tierpark Herberstein ist und bleibt das touristische Flaggschiff der Oststeiermark. Ich freue mich über die hohen Besucherzahlen im Tiergarten, die beweisen, dass der Tierpark gut angenommen wird. Mit der begehbaren Vogelvoliere haben wir wieder eine neue Attraktion, die nun sogar ein Stück Ostafrika in die Oststeiermark bringt”, so Tourismusreferent Landeshauptmann-Vize Hermann Schützenhöfer.

“Unser Ziel ist es, den Gästen begehbare, naturnah gestaltete Anlagen gepaart mit anspruchsvoller und artgerechter Tierhaltung zu bieten. Durch das Eintauchen in die unterschiedlichen Lebensräume soll ein einzigartiges Erlebnis in Erinnerung bleiben, das die Besucher auch für die Belange des Natur- und Artenschutzes sensibilisiert.” erklärt der zoologische Leiter, Mag. Thomas Lipp.

Die begehbare Vogelvoliére ist nicht nur Heim für Graupapageien und Alexandersittiche, sondern auch für zahlreiche neue, vor allem den Lebensraum Savanne bewohnende, ostafrikanische Vogelarten wie Prachtfinken, Webervögel und Frankoline.

Hausherrin Doris Wolkner-Steinberger freut sich über die neue Attraktion, die schon bei der Eröffnung großen Anklang findet. Starkoch Hans-Peter Fink hat ein Herz für Prachtfinken entdeckt und sich spontan für eine Tierpatenschaft entschieden!” erzählt die Tierweltchefin. Seinen prächtigen Finken zu Ehren verwöhnte der Kochweltmeister Fink die Eröffnungsgäste mit afrikanischen Schmankerln.

Quelle: OTS – 23.03.2010

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Hectopsylla narium

in der Papageiennase entdeckt:

Ausgerechnet in den Nasenhöhlen und unter der Zunge von Sittichküken haben Forscher eine neue Art von Flöhen entdeckt. Die Studie entstand in einer Zusammenarbeit von Forschern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (Vogelwarte Radolfzell), des Deutschen Entomologischen Instituts im ZALF in Müncheberg sowie der Universität von Canterbury in Christchurch (Neuseeland) und wurde im Zoological Journal of the Linnean Society veröffentlicht.

Die neu entdeckten Parasiten gehören zu der zu den Sandflöhen zählenden Gattung Hectopsylla. Typisch für diese Ektoparasiten ist der buchstäblich sesshafte Lebensstil ihrer befruchteten Weibchen. So bohren sich die Weibchen der unter Fernreisenden als Verursacher der Tropenkrankheit Tungiasis berüchtigten Tunga penetrans bevorzugt tief in die Haut menschlicher Füße.

Durch dieses zeckenähnliche Verhalten sorgen sie nicht nur für ideale Bedingungen zur Eiablage, sondern auch für unangenehme Infektionen beim menschlichen Wirt.

Die übrigen 22 Sandfloharten kommen vor allem in Südamerika an verschiedenen Säugetieren und Vögeln vor. Doch ist der Befall von Nasenhöhle und Zungenunterseite, wie er jetzt an Nestlingen des Kleinen Felsensittichs (Cyanoliseus patagonus patagonus) entdeckt wurde, einzigartig unter Flöhen. “Und das legte den Verdacht nahe, dass es sich um eine neue Art handeln könnte”, erklärt Petra Quillfeldt.

Die patagonische Steilküste Argentiniens bildet mit 35.000 Nestern die weltweit größte Brutkolonie dieses Papageis. Seit 1998 erforschen Juan F. Masello und Petra Quillfeldt vom Max-Planck-Institut für Ornithologie dort seine Lebensweise und untersuchten dabei auch den Befall mit Ektoparasiten.

Neben Milben, zwei Federlingsarten und einer parasitischen Wanzenart entdeckten sie dabei eben auch die bislang unbekannte Flohart, die die Forscher des ZALF, Stephan Blank und Christian Kutzscher, Hectopsylla narium sp. nov. genannt haben.

Stephan M. Blank, Christian Kutzscher, Juan F. Masello, Robert L. C. Pilgrim and Petra Quillfeldt
Stick-tight fleas in the nostrils and below the tongue: evolution of an extraordinary infestation site in Hectopsylla
Zoological Journal of the Linnean Society, 2007, 149

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