Category Archives: Kleintiere

Micromed Augenpad, Ohrenpad

Soeben neu bei uns eingetroffen: /Ohrenpad. Die Reininungspads sind aus einer mit Silberionen imprägnierten Microfaser hergestellt. Silberionen haben eine antibakterielle Wirkung. Sie töten Bakterien ab und beugen somit Entzündungen vor. /Ohrenpad sind für alle Tiere geeignet.

Augenpad/Ohrenpad können Sie bequem bei uns im Onlineshop bestellen.

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Freilandhaltung von Meerschweinchen und Kaninchen im Frühjahr und Sommer

Für Haustierbesitzer mit Garten ist es nun an der Zeit, und Meerschweinchen “an die frische Luft zu setzen”.
Außengehege müssen überholt oder neu gebaut werden, der Standort wohl gewählt sein. gibt hierfür Anleitungen.

Der Frühling ist endlich da. Mit den steigenden Temperaturen beginnt nun die richtige Zeit, sich der Freigehege zu widmen. “Damit Ihre kleinen Vierbeiner sich draußen wohl fühlen können, gilt es, mehrere notwendige Punkte zu beachten,” rät Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. So ist unter anderem die Größe des Geheges ausschlaggebend für das Wohlbefinden der Tiere. “Planen Sie für zwei bis drei Kaninchen eine Grundfläche von  mindestens sechs bis zehn Quadratmetern ein”, erklärt Stadler. “Zwei bis vier Meerschweinchen können gut und gern ein Areal von vier bis acht Quadratmetern in Anspruch nehmen.”

Das Gehege für die Meerschweinchen und Kaninchen muss sowohl von allen Seiten als auch von unten und oben gesichert sein. Dies beugt dem Ausbrechen der Kaninchen und dem Einbrechen von Raubtieren wie Ratten, Mardern und Greifvögeln vor. Abgesehen von der Sicherung darf der Auslaufbereich abwechslungsreich gestaltet werden.  Johanna Stadler empfiehlt: “Bieten Sie den Tieren Versteckmöglichkeiten, Schutzhütten, Plätze zum Graben sowie ausreichend Äste und Zweige zum Benagen. Kork- und Steinröhren, Sträucher und große Wurzeln erweisen nützliche Dienste.”

Für die Gaumenfreude der Tierchen sorgt eine schöne Wildwiese mit verträglichen Kräutern und Gräsern. “Löwengras, Wiesengras und Wiesenkräuter für die Meerschweinchen, Löwenzahn, ein wenig Kleegras, Bärlauch und Kamille für die Kaninchen,” nennt Johanna Stadler als Beispiele und fügt hinzu: “Heu gehört grundsätzlich zum Speiseplan der Kaninchen und Meerschweinchen und kann stets in Raufen im Freilaufbereich angeboten werden.” Last but not least: “Vergessen Sie nicht, immer frisches Wasser bereit zu stellen.”

Johanna Stadler rät: “Wenn das Freigehege nun errichtet, für sonnige und schattige Plätze gesorgt, Zugluft  ausgeschlossen wurde und die Tiere auf dem Boden keine nassen Füßchen bekommen können, so gönnen sie den Tieren trotzdem erst ab Mitte Mai bzw. frühestens dann, wenn kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist das Leben in der freien Natur. Nutzen Sie jetzt die Zeit, Hoppel und Co. mit einer vorsichtigen Futterumstellung an das neue Nahrungsangebot zu gewöhnen und lassen Sie Ihre Kaninchen gegen die tödliche Myxamatose und die gefährliche Chinaseuche impfen, sofern dies noch nicht geschehen sein sollte.”

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Info-Veranstaltung MA 60 am 08./09. Mai 2010

Wien – Unter dem Motto “Freude mit , & Co” findet am 8. und 9. Mai im Museumsquartier jeweils von 10 bis 18 Uhr erstmals eine große Informationsveranstaltung des Veterinäramts Wien () zum Thema statt. ExpertInnen des Tierschutzes und der Tierhaltung, Tierschutzorganisationen und ZüchterInnen stehen allen TierfreundInnen zur Verfügung. Eröffnet wird die Veranstaltung von Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger am Samstag, 8 Mai um 15:00 Uhr.

Frauenberger: “Tierschutzgedanken bei Kindern stärken”

Frauenberger zum Ziel der Initiative: “Zum richtigen Umgang mit Tieren gehört die Bewusstseinsbildung und damit der präventive Tierschutz. Denn die meisten Fehler passieren, weil es an Wissen über die Bedürfnisse der Tiere mangelt. Je besser TierhalterInnen- und freundInnen informiert sind, umso besser kann das Zusammenleben zwischen unseren Vierbeinigen Freunden und den Menschen generell gestaltet werden. Das gilt für Hunde genauso wie für Kleintiere.
Wesentlich ist es dabei, gerade auch Kinder und Jugendliche mit der Welt der Tiere und ihren Bedürfnissen vertraut zu machen. Denn im Kontakt mit Tieren lernen Kinder, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein zu  entwickeln.”

Ein interaktives Kinderprogramm, sowie eine Rätselrallye sollen daher vor allem Familien mit Kindern anlocken. Der Eintritt ist frei!

Der Informationsflyer mit allen Details zur Veranstaltung kann beim Wien kostenlos bestellt werden, Telefon-Nummer: (01) 4000-0750 oder beim Bestellservice im Internet:
www.tierschutzinwien.at.

Übrigens hat das Veterinäramt der Stadt Wien eine topaktuelle Broschüre mit wichtigen Tipps und Informationen zur richtigen Katzenhaltung zusammengestellt. “Katzen in Wien” ist ab sofort beim Veterinäramt Wien (MA 60) kostenlos erhältlich. Bestellungen unter der Telefonnummer (01) 4000-9750 oder im Internet unter www.tierschutzinwien.at.

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Kaninchen richtig füttern

Grundsätzlich darf weder schmmlig noch verpilzt oder mit Ratten-/Mäusekot verunreinigt sein. Frisches Grünfutter darf sich nicht erhitzen. Es sollte dazu möglichst in einem kühlen luftigen Raum gelagert werden.

Besonders vorsichtig und behutsam sollte man bei Futterumstellungen vorgehen. Wird im Frühjahr beispielweise verstärkt Grünfutter gefüttert, sollte dies langsam und in kleinen Mengen zugefüttert werden.

Frisch eingebrachtes Heu sollte einige Wochen lagern, bevor es verfüttert wird. In dieser Zeit fermentiert es vollständig aus.

Bei den Futtermitteln unterscheidet man unter Grobfutter und Kraftfutter.

  • Grobfutter ist z.B.: frisches Gras, siliertes Gras, trockene Kräuter, Gras, Heu, Stroh, Wurzelfrüchte und Garten- Küchenabfälle.
  • Kraftfutter sind z.B. Getreidekörner, Rückstände aus der Brot- und Ölherstellung.

Grobfutter

Beim Grobfutter unterscheidet man wieder zwischen Raufutter und Saftfutter. Bei der Verfütterung von Raufutter (Gras oder Heu) ist darauf zu achten, dass die Verdaulichkeit umso höher ist, umso jünger, bzw. blattreicher die Pflanzen sind. Nach der Blüte nimmt der Stängelanteil stark zu, der Blattanteil stark ab und damit auch die Verdaulichkeit. Auch der Eiweißgehalt der Pflanzen nimmt ab. Bei der eigenen Heugewinnung sollte darauf geachtet werden, dass das Schnittgut nicht so oft gewendet wird, da sonst eiweißreiche Bestandteile sich zersetzen.

Schmetterlingsblütler (Kleearten, Luzerne, Erbsen, Bohnen, Wicken) haben einen sehr hohen Eiweißgehalt und werden zudem auch sehr gerne gefressen. Sowohl Gräser, als auch kleeartige Pflanzen sollten möglichst sofort nach der Ernte verfüttert werden, wenn diese nicht siliert werden.

Als Grünfutter kann man auch junge Zweige von Laubbäumen verabreichen (z.B. Robinie, Obstbaumschnitt, Schnitt von Brombeeren und Himbeeren).

Stärke- und eiweißreiche Futtermittel wie z.B, Getreide und Hülsenfrüchte sollten Jungtiere abe dem 18. Lebenstag erst verfüttern, da diese noch keine Stärke und Fette verdauen können und zur Folge einen starken Durchfall auslösen können.

Zu den Saftfuttermitteln gehören alle Wurzel- und Hackfrüchte wie Kartoffeln, Topinambur, Karotten, Rote Rüben, sowie andere Rübe-Arten. Kartoffeln sollten nur gekocht verabreicht werden. Alle anderen Wurzelfrüchte können roh verfüttert werden.  Rübenschnitzel müssen vor der Verfütterung in Wasser aufgequollen werden. Hiervon sollten jedoch nur geringe Mengen verfüttert werden (Darmerkrankungen).

Es können auch Obst, Kastanien oder Eicheln verfüttert werden. Weiters sollte regelmäßig hartes Futter für die Abwetzung der Zähne verabreicht werden (z.B. hartes, nicht schimmliges Brot).

Bei , die für die Zucht eingesetzt werden sollten der Energie- und Eiweißbedarf mit zuzätzlichem industrialisiertem Kraftfutter gedeckt werden.

Kraftfutter

Kraftfutter hat einen wesentlich höheren Nährstoffgehalt als Grobfutter. Getreidekörner zeichnen sich durch einen hohen energie-, aber dafür geringeren Eiweißgehalt aus. Auch alle Hülsenfrüchte zählen zu den Kraftfuttermitteln. Die Ackerbohne, Erbes, Süßlupine, Wicke und Sojabohne enthalten viel Eiweiß. Sojabohnen müssen erhitzt werden, um das enthaltene Eiweiß verdaulich zu machen. Ölsaaten (Sojabohne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen) zeichnen sich durch einen hohen Energie- und Eiweißgehalt aus.

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