Beim täglichen Spaziergang mit Ihrem Hund können eine
Menge Gefahren lauern. Eine davon ist die Infektion mit Parasiten. Ob
im eigenen Garten, in öffentlichen Parks oder im Wald – das Risiko
der Infektion ist überall groß; und auch Artgenossen können Ihren
Hund anstecken.
Vor allem Flächen, die regelmäßig von Hunden besucht werden, wie
öffentliche Hundezonen, bergen für Hund und Mensch ein hohes Risiko.
Die Ansteckungsgefahr durch andere Hunde ist groß, doch viele
Parasiten wie Würmer, Flöhe, Zecken und Viren können teilweise auch
auf der Erde jahrelang überleben und so andere Tiere infizieren.
Die Infektion durch Würmer ist zweifellos am gefährlichsten. Anfangs
bemerkt man diese meist nicht, doch Würmer pflanzen sich am Körper
Ihres Hundes sehr schnell fort und schwächen ihn. Würmer können jedoch durch Körperkontakt auch andere Tiere und Menschen infizieren, wodurch schwere Erkrankungen entstehen können. Es kann zu allergischen Reaktionen, Sehstörungen, Muskel- und Gelenksschmerzen, Lungenentzündungen und Fieber kommen. Vor allem Kinder und kranke Menschen sind gefährdet.
“Um eine Infizierung Ihres Hundes zu vermeiden, ist eine regelmäßige Entwurmung sinnvoll.” rät Andrea Swift, Geschäftsführerin des Verein PFOTENHILFE. “Vor allem Hunde, die sich oft in beliebten Hundezonen aufhalten, sollten monatlich behandelt werden.” Außerdem sollte auch eine Prophylaxe gegen Flöhe und Zecken durchgeführt
werden.
Um die richtige Therapie für Ihren Hund zu finden, sollten Sie diesen vom Tierarzt gründlich untersuchen lassen, sodass das passende Mittel gefunden werden kann. Wurmkuren sind normalerweise gut verträglich. “Wenn Sie Ihren Vierbeiner nicht regelmäßig entwurmen möchten, sollten Sie zumindest alle zwei Monate vom Tierarzt eine Stuhlprobe durchführen lassen.” informiert Andrea Swift. Achten Sie auch darauf, den Hundekot immer aufzusammeln und zu entsorgen, um so einer möglichen Parasiteninfektion vorzubeugen.
Quelle: Pfotenhilfe