Welpen sind nicht von Natur aus stubenrein. Um einen Junghund dazu zu bringen, braucht man viel Geduld. Der Verein Pfotenhilfe gibt Tipps, wie Ihr Welpe stubenrein wird, ohne Ihre Geduld überzustrapazieren.
Wie jedes Kleinkind hat auch jeder Welpe sein eigenes Tempo. Während es der eine schon nach wenigen Wochen mehrere Stunden aushält, bis er sein Geschäft erledigen muss, muss manch anderer
schon nach zwei Stunden ins Freie – auch in der Nacht. Um in solchen Situationen nicht die Nerven zu verlieren, ist es wichtig, nachsichtig und geduldig zu reagieren. Auch wenn die Stubenreinheit bei manchen Hunden sogar bis zu einem Jahr dauern kann, ist eines gewiss: Wenn Ihr Hund nicht geistig oder körperlich beeinträchtigt ist, wird auch dieser mit etwas Training rein.
Auch wenn es vielleicht schwer fallen mag, sollte der Welpe nicht bestraft werden. Andrea Swift, Geschäftsführerin des Verein Pfotenhilfe, dazu: “Der Hund hat keine böse Absicht, sein Gehirn hat
einfach noch nicht gelernt, rechtzeitig Bescheid zu geben. Ist Ihr Hund gerade dabei, sein Geschäft auf dem Wohnzimmerteppich zu erledigen, können Sie ihn schnappen und schnell nach draußen befördern.” Beim Gassi gehen selbst kann es oft auch länger dauern, bis sich Ihr Hund “entleert”, da sich manche Welpen nicht trauen, an Stellen zu pinkeln, an denen bereits andere Hunde markiert haben.
Am besten ist es, anfangs jede Stunde mit Ihrem Vierbeiner nach draußen zu gehen. “Ich empfehle Ihnen, sich einen Platz auszusuchen, den Sie mit dem Welpen dann immer wieder besuchen, damit er sich daran gewöhnen kann.” rät Andrea Swift. Wichtig ist die Belohnung: Geben Sie dem jungen Hund ein Leckerli und loben Sie ihn mit netten Worten, sobald er seine Notdurft an einer geeigneten Stelle
verrichtet hat.