Border Collie
Name: Border Collie
Andere Namen: -
Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1
Farbravianten: eine Vielzahl an Farben ist erlaubt, wobei weiss nie vorherrschen soll
Widerristhöhe: 50-53 cm
Mittlere Lebenserwartung: ca. 12 Jahre
Gewicht: ca. 20-30 kg
Verwendung: Familien- und Begleithund, Hütehund, Schäferhund
Charakter: aufgeweckt, aufmerksam, führig und intelligent. Weder nerös noch aggresiv. Zu harter und ausdauernder Arbeit fähiger Herdehund. Benötigt viel Auslauf und Beschäftigung z.B. im Hundesport (Agility, Obedience).
Erbkrankheiten: Wie bei Collies tritt beim Border Collie der MDR1-Defekt gehäuft auf, der eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft. Die Rasse ist auch von der Collie Eye Anomaly (CEA), einer vererbbaren Augenerkrankung, betroffen. Es existieren für den Border Collie genetische Untersuchungsmöglichkeiten auf Collie Eye Anomaly, Canine Ceroid-Lipofuszinose (CL) – eine unheilbare tödliche Stoffwechselerkrankung – und Trapped Neutrophil Syndrome (TNS) – eine Rückenmarkserkrankung, bei der keine weißen Blutkörperchen in den Blutkreislauf abgegeben werden können. Diese Untersuchungen erlauben entsprechende Zuchtstrategien, um die Krankheiten zu verhindern.[1] Bei Merle/Merle-Züchtungen treten bei den Welpen häufig angeborene Defekte wie Taubheit und Blindheit auf. Deshalb ist diese Zuchtvariante verboten.
Der Border Collie entstammt mittelalterlichen britischen Herdenhunden (Colies) und wurde in der neueren Zeit besonders in den Grenzgebieten zwischen Schottland und England, genannt Border Counties, gezüchtet. Die Auslese wurde auf die einmalige Arbeit durch Fixieren mit dem Auge gerichtet. 1010 wurde die Rassenbezeichnung Border Collie geprägt. Die Rasse wird seit 1906 von der International Sheepdog Society für die Schaftreibearbeit betreut, und seit 1976 ist sie beim Kennel Club als Rasse anerkannt.