Berger des Pyrénées
Name: Berger des Pyrénées
andere Namen: Berger des Pyrénées au museau normal
Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1
Farbravianten: von Blond über verschiedene Braun- und Grauschattierungen, aber auch Schwarz und Harlekin.
Widerristhöhe: 40-54 cm
Mittlere Lebenserwartung: ca. 12 Jahre
Gewicht: ca. 8-15 kg
Verwendung: Familien- und Begleithund
Charakter: intelligent, sehr lebhaft, misstrauisch gegen Fremde, arbeitsfreudig, selbstständig, wetterfest. Der große Bewegungsdrang sollte mit Hudnesport gedeckt werden (Agility, Obedience, Rettungs- oder Behindertenhund). Benötigt eine Konsequente Erziehung.
Erbkrankheiten: HD (Hüftgelenkdysplasie), Epilepsie
Der Berger des Pyrénées ist im Grunde eine Pastoret-Griffon-Berger-Mischung. Allerdings wurde die Rasse nicht “künstlich” erstellt, sondern hat sich über die Jahrhunderte im Vorgebirge der Pyrenäen natürlich entwickelt. Wegen dieser unspektakulären Herkunft blieb der llanghaarige Pyrenäenschäferhund bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in den offiziellen Rassebüchern unerwähnt. Zumal es auch schwierig schien, sich festzulegen. Das Aussehen des Hundes konnte sogar von einem zum anderen beträchtlich variieren. Identisch waren aber immer sein Verhalten und sein Charakter. Der erste Rassestandard wurde in den Jahren von 1921 bis 1925 erstellt; er hat sich seither recht wenig geändert.
Es gibt eine lang- und eine kurzhaarige Variante des Berger des Pyrénées. In seiner Gesamterscheinung besitzt der Pyrenäenschäferhund mit kurzhaarigem Gesicht die gleichen Merkmale wie der langhaarige Pyrenäenschäferhund. Der Hund ist mittelgroß, zu seinen charakteristischen Merkmalen gehört neben dem zottigen Fell das auffallend dreieckige Gesicht.

