Berger de Picardie

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Offizielle Anerkennung: FCI Gruppe 1

Farbravianten: grau, grau-schwarz, grau mit schwarzem Widerschein, grau-blau, grau-rot, hell- oder dunkelfalb oder die Mischung dieser Farben.

Widerristhöhe: 55-65 cm

Mittlere Lebenserwartung: ca. 10 Jahre

Gewicht: ca. 30-32 kg

Verwendung: Familien- und , , .

Charakter: sehr selbstständig, eigenwillig. Nicht immer lernwillig, daher benötigt er eine kräftige Hand und viel Konsequenz und Geduld  in der Erziehung. Ein Garten sollte nach Möglichkeit vorhanden sein.

Erbkrankheiten: HD (Hüftgelenkdysplasie)

Folgt man den Spuren des Berger de Picardie, dieses „verlorenen Sohnes“ der französischen Kynologie, so scheint es oft, als läge der Nebel seiner Heimat auch auf den verworrenen Pfaden seiner Geschichte.
Man sollte jene Spekulationen beiseite lassen, die die Abstammung des Picard von den keltischen Hunden des 9. Jahrh. v. Chr. damit belegen wollen, daß sie auf das Vorkommen rauhhaariger Hunde längs der Invasionswege der Kelten verweisen. Sie werden begründet durch den „struppigen“ altdeutschen Schäferhund, südlich daran anschließend die rauhbaarigen Hollandse Herdershonde und die belgischen Laekenois, gefolgt dann vom Picard und noch weiter südlich im Limousin, ja selbst in Spanien und im marokkanischen Rifgebirge durch namenlose Hundepopulationen gleicher Fellstruktur. – Läßt man also diese unsichere Beweisführung außer acht und wendet sich den seriösen Kynologen des 19. und 20. Jahrhunderts zu, so erhellt sich die Geschichte des picardischen Hütehundes zögernd und nur unvollständig.

Während der vergangenen Weltkriege wurde die Rasse sehr stark dezimiert. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg lag kaum noch Zuchtmaterial vor. Der heutige Berger de Picardie weist aus diesem Grund ein sehr hohes Inzuchtpotential auf.

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